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5° Bataillon du 3° R.E.I.

März bis Dezember 1951 - Tonkin-Delta

Abzeichen

des V/3° R.E.I.

Im Rahmen von General Jean De Lattres "Vietnamisierung" der Streitkräfte in Indochina, werden am 01. März 1951 ein IV/3° R.E.I. und ein V/3° R.E.I. aufgestellt.

Die beiden neuen Bataillone bestehen fast ausschließlich aus vietnamesischen Legionären, nur die Kader sind europäischer Herkunft.

Beide Bataillone nehmen vom 05. bis zum 08. Mai 1951 an der Operation Reptile teil und erhalten dort ihre Feuertaufe.

Für den weiteren Verlauf des Jahres 1951 sind für das V/3° R.E.I. keine weiteren Details bekannt.

Im Dezember 1951 findet sich das V/3° R.E.I. in der Region von Thai Binh wieder.

Karte des südlichen Deltas mit Ke Sat und Thai Binh (6,1 MB)

Januar bis Dezember 1952 - Tonkin-Delta

Anfang des Jahres ist das V/3° R.E.I. weiter im Raum Thai Binh eingesetzt.
Den 30. Januar 1952 wird Sergent Jean Damson bei Giang Khu getötet.

Am 10. Februar 1952 kommt es für das V/3° R.E.I. zu einem schweren Gefecht an der R.P. 39 zwischen Hung Yen und Thai Binh.
Es kommt zu Kämpfen um die Dörfer Kanh My und Ha Nguyen. Dabei werden u.a. Lieutenant Antoine De Lattre, die Sergents Kurt Boecher, Horst Mauer und Georges Piot, sowie Caporal Fritz Korp und mehrere vietnamesischen Legionäre getötet.

Den 20. März 1952 beteiligt sich das V/3° R.E.I. erneut an der Sicherung der R.P. 39.

Im weiteren Verlauf des Jahres 1952 verläasst das V/3° R.E.I. die Region Thai Binh und übernimmt den Untersektor Binh Phien, nördlich von Ke Sat an der Route Coloniale 5.

Den 09. September 1952 fällt die 19° Compagnie des V/3° R.E.I. bei La Mat, südlich von Ke Sat, in einen Hinterhalt.
Dabei fallen u.a. Sergent Fernand Lemière, sowie mindestens drei vietnamesische Legionäre. Das I/2° R.E.I., welches in Ke Sat stationiert ist, unterstützt.

Am 16. November 1952 fällt der Legionnaire Felix Martin Castillo in der Region Ke Sat.

Karte des südlichen Deltas mit Ke Sat und Thai Binh (6,1 MB)

Januar bis März 1953 - Tonkin-Delta

Am 15. Januar 1953 operiert das V/3° R.E.I. in der Region östlich von Ke Sat.

Das V/3° R.E.I. verbleibt ab 30. Januar 1953 in Ke Sat, als Eingreifreserve des Sektors, und ist in der Folge in Richtung Hung Yen und Dong Ly eingesetzt.

Am 06. Februar 1953 ist das V/3° R.E.I. mit der G.M. 5 in der Operation Normandie III eingebunden und kann das Dorf Manh Tan einnehmen.

Am 09. Februar 1953 wird die 17° Compagnie des V/3° R.E.I. in Dong Tu Ne nördlich von Phuong Tri in ein heftiges Gefecht erwickelt.
Neben drei Toten und zwei Verletzten, hat die 17° Compagnie insgesamt 57 Vermisste.
Lieutenant Joseph Benoistel, der Kommandant der 17° Compagnie des V/3° R.E.I. und Sergent Joachim Von Hanxleden sind unter den Gefallenen.

Es folgt am 12. Februar 1953 eine Operation im Sektor Lac Dao, bei der fast 60 Vietminh getötet werden.

Vom 22. bis zum 26. Februar 1953 ist das V/3° R.E.I. mit der G.M. 5 in den Operationen Nice I und II eingebunden. Es geht nach An Dat und durch zahlreiche Dörfer bis nach Nhi Trach.

Den 31. März 1953 fallen Legionäre des V/3° R.E.I. bei My Khe in einen Hinterhalt.

Karte des südlichen Deltas mit Ke Sat und Thai Binh (6,1 MB)

April 1953 - Auflösung des V/3° R.E.I.

Abzeichen

des Tieu Doan 76

Im April 1953 verlassen die europäischen Kader schließlich das Bataillon.

Das V/3° R.E.I. soll nach zwei Jahren Existenz in die neue vietnamesische Armee eingegliedert werden.

Am 30. April 1953 wird das V/3° R.E.I. auf dem Papier aufgelöst und zum 76° Bataillon Vietnamien (Tieu Doan 76) umbenannt.