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Don Chau

Operation Normandie

20. Juni 1950

Im Rahmen der Operation Normandie soll erneut in die Plaine des Joncs vorgestoßen werden, um die Basen des Gegners aufzuspüren und zu vernichten.

Von französischer Seite werden neben einem Bataillon de marche der 13e D.B.L.E., der 1° Escadron, 2° Escadron und 6° Escadron, der 2e Flotille der 71e B.G./4e C.C.B., sowie einem Peloton Pioniere der 61e B.G./21e C.C. auch mehrere Infanteriebataillone nordafrikanischer und vietnamesischer Schützen aufgeboten, um das Einsatzgebiet komplett abzuschließen.

Bereits in der Nacht vom 20. auf den 21. Juni 1950 werden die drei Escadrons des 1er R.E.C. per L.C.T. den Vaico occidental hinaufgebracht. Unterdessen bringen sich die anderen Kräfte entlang des Mekong in Stellung.
Das Bataillon de marche der 13e D.B.L.E. wird per LKW über My Tho nach Cai Lay verbracht.

21. Juni 1950- Plaine des Joncs

Am frühen Morgen des 21. Juni 1950 geht die 2° Escadron südlich von Phong Phu an Land und bewegt sich in Richtung Ap Bac vorwärts.
In der schwierigen Vegetation kommt man nur langsam voran und ist oft gezwungen, sich in Reihe zu bewegen. Innerhalb von 10 Stunden kommt man nur 15 Kilometer voran.
Am Abend erreicht die 2° Escadron das Dorf Ap Bac, wo ein gegnerischer Signalturm entdeckt und zerstört wird.

Die 1° Escadron und die 6° Escadron haben unterdessen gegen 11 Uhr in Höhe von Tuyen Binh die L.C.T. verlassen und sich in Richtung Süden, nach Ap Thap Muoi bewegt.
Sie kommen besser voran und erreichen bis zum Abend den Canal Legrange, wo sie zunächst ein Sampan mit fünf Kilo Post der Vietminh aufbringen können.
Weiter findet man am Canal Legrange schließlich noch ein Camp der Vietminh und mehrere versteckte Depots.

Währenddessen hat sich das Bataillon de marche der 13e D.B.L.E. von Cai Lay aus an den Ufern des Kinh Muoi Hai entlang nach Norden gearbeitet.
Man findet auf dem Weg zahlreiche Verstecke von Lebensmitteln und Booten.
Am Abend erreicht man das Dorf Kinh Tong Doc.

Die Nacht verbringen die Legionäre an ihren jeweiligen Stellungen. In ihren durchnässten Kampfanzügen werden sie zum Ziel der unzähligen Mücken in den Sümpfen.

22. Juni 1950 - Plaine des Joncs

Am frühen Morgen des 22. Juni 1950 geht es weiter. Dabei nutzen die Legionäre der 13e D.B.L.E. die am Vortag gekaperten Boote.

Die 2° Escadron erreicht gegen 9 Uhr den Kanal von Tan Hoa. Während der 1er Peloton zur Sicherung in Stellung geht, rückt der 2e Peloton vor.
Brigadier Zimutha und die Legionäre Weber und Feschar steigen von ihrer Crabe, um eine Furt durch den Kanal zu erkunden, als dabei eine versteckte Mine explodiert und die drei Männer auf der Stelle tötet.
Auch Lieutenant Devaux und Maréchal-des-logis Pfaffmann und drei weitere Legionäre werden schwer verletzt.
Glücklicherweise ist ein Helikopter verfügbar und die Verletzten können ausgeflogen werden.
Doch für Lieutenant Devaux kommt jede Hilfe zu spät und Maréchal-des-logis Pfaffmann verstirbt noch am gleichen Tag im Hospital von My Tho.

23. Juni 1950 - Plaine des Joncs

Am 23. Juni 1950 sprengen Marine und Pioniere der 71e B.G./4e C.C.B. die Minen und Hindernisse in den Kanälen.

Die Operation Normandie kann so fortgesetzt werden und der Kreis um die Vietminh enger gezogen werden.
Im weiteren Verlauf des Tages stoßen die verschiedenen Einheiten auf Widerstand und es kommt zu vereinzelten Gefechten.
Entlang der Ufer des Kinh Tong Doc werden durch die Kräfte des 1er R.E.C. und der 13e D.B.L.E. noch zahlreiche Verstecke von Munition und Kriegsmaterial ausgehoben.

Am Abend geht es zurück in Richtung Süden. Das Bataillon de marche der 13e D.B.L.E. verbringt die Nacht am Zusammenfluss des Kinh Phu Huyen und des Rach Xa Tu.
Inzwischen sind die Rationen ausgegangen. Aber die in den Camps der Vietminh gezüchteten Hühner, Enten und Schweine füllen die hungrigen Mägen am dritten Tag der Operation.

24. Juni 1950

Am 24. Juni 1950 wird die Operation Normandie schließlich beendet und sämtliche Einheiten ziehen sich in Richtung Süden zurück.
Dort werden sie aufgenommen und an ihre Standorte verbracht.

Die Operation Normandie wird als Erfolg verbucht. Insgesamt werden 150 Vietminh getötet und zehn Gefangene gemacht.